Rechtliches
Batterien und Akkus
Wir verkaufen Ersatzakkus und Batterien für medizintechnische Geräte. Als Händler informieren wir Sie hier über Rückgabe, sicheren Umgang und Entsorgung.
1. Ihre Pflicht zur Rückgabe
Altbatterien und Altakkus gehören nicht in den Restmüll, in die Wertstofftonne, in den Sperrmüll oder in den Metallschrott. Als Endnutzer sind Sie gesetzlich verpflichtet, sie getrennt zu sammeln und bei einer Sammelstelle abzugeben. Das gilt auch für Kliniken, Praxen und Unternehmen.
2. Rückgabe bei uns, unentgeltlich
Altbatterien der Sorten, die wir als Neuware führen oder geführt haben, nehmen wir kostenlos zurück, unabhängig von Marke und Herkunft:
- persönlich bei der Nispel GmbH, Höttingstraße 91, 45711 Datteln, Mo–Do 7:45–16:30 und Fr 7:45–13:00
- bei der Abholung zur Wartung oder Reparatur: Geben Sie die Altbatterien dem DHL-Fahrer mit.
- per Post: Auf Anfrage schicken wir Ihnen einen kostenlosen Versandschein. Schreiben Sie an kontakt@nispel.de oder rufen Sie an: 02363 3663-0. Bitte kleben Sie bei Lithium-Akkus vorher die Pole ab.
Sie können Altbatterien auch bei den Sammelstellen im Handel und bei kommunalen Wertstoffhöfen abgeben.
3. Sicherer Umgang mit lithiumhaltigen Akkus
Bei sachgemäßem Umgang sind lithiumhaltige Batterien und Akkus sicher. Werden sie beschädigt oder stark erhitzt, kann ein Kurzschluss entstehen und einen Brand oder eine Explosion auslösen.
- Schützen Sie Akkus vor Stößen, Herunterfallen, Hitze und Feuchtigkeit.
- Kleben Sie vor der Rückgabe die Pole ab, damit sich Altbatterien nicht gegenseitig kurzschließen.
- Nehmen Sie beschädigte, aufgeblähte, ausgelaufene oder verformte Akkus aus dem Gerät. Bringen Sie sie umgehend zur Sammelstelle, mit abgeklebten Polen und in einem nicht brennbaren Behälter mit Deckel. Sprechen Sie das Personal dort an.
- Werfen Sie Akkus nie ins Feuer und öffnen Sie sie nicht.
4. Länger nutzen, weniger Abfall
- Laden Sie Lithium-Ionen-Akkus möglichst ab etwa 20 % Restladung und beenden Sie das Laden bei etwa 90 %. Vermeiden Sie Tiefentladung.
- Laden Sie Akkus, die Sie länger nicht benutzen, spätestens nach sechs Monaten nach.
- Wo das Gerät die Wahl lässt, sind Akkus die bessere Wahl gegenüber Einwegbatterien.
- Lässt ein Geräteakku nach, tauschen Sie den Akku statt des Geräts. Ersatzakkus für viele Geräte finden Sie bei uns im Shop.
5. Was die Zeichen auf der Batterie bedeuten
- Durchgestrichene Mülltonne: Die Batterie muss getrennt vom Hausmüll gesammelt werden.
- Cd oder Pb unter der Mülltonne: Die Batterie enthält mehr als 0,002 % Cadmium bzw. mehr als 0,004 % Blei.
- Kapazitätsangabe (bei Akkus) bzw. „nicht wiederaufladbar“ und Angaben zur Mindestbetriebsdauer (bei Einwegbatterien): Diese Kennzeichnungen führt die Batterieverordnung schrittweise ein.
- QR-Code: Ab dem 18.02.2027 tragen Batterien einen QR-Code. Er führt zu Konformitätserklärung und Entsorgungshinweisen.
6. Warum die getrennte Sammlung wichtig ist
Batterien enthalten Wertstoffe wie Lithium, Nickel, Kobalt und Mangan, die sich zurückgewinnen lassen. Manche enthalten aber auch giftige Stoffe wie Cadmium, Blei, Quecksilber, Leitsalze und Lösungsmittel. In Böden, Gewässern und in der Nahrungskette reichern sich Schwermetalle an und können so in den menschlichen Körper gelangen. Cadmiumverbindungen können die Nieren schädigen; Blei greift Organe und das Nervensystem an und lagert sich in den Knochen ab. Im Restmüll verursachen lithiumhaltige Altbatterien außerdem Brände in Müllfahrzeugen und Sortieranlagen.
Stand dieser Seite: 20. Oktober 2026

